Die Bandgeschichte

Alles begann als Torsten auf MC Sushi traf, und sie beschlossen zusammen Musik zu machen. Unterstützung fanden die beiden in Torstens ehemaligen Musikerkollegen und Drummer von Six-Pack Dresi. Der brachte seinen wiederum ehemaligen Bandkollegen Mucke (an der Orgel) von den Bluesboys zu den ersten musikalischen Gehversuchen mit. Die vier hatten die Idee zur Abi-Fete zu spielen. Aber ganz alleine kamen die vier nicht aus. So kam Johnjay Johnson (zu der Zeit bei L. A. Woman zusammen mit Dresi) mit dazu und erweiterte die Band um die Gitarrenklänge. Da kein Basser da war, fing Torsten für den Gig auf der Abi-Fete an Bass zu spielen. Und so reiften im Frühjahr 2002 die ersten Songs heran. Man suchte nach einem Namen für die Band. Propaganja war geboren. Der erste Auftritt wurde zu einem Erfolg und so dachte man ans Weitermachen. Es entstanden weitere Songs und man suchte auch weiter nach Musikern um die Band zu ergänzen. Im späten Herbst 2002 kam dann Mr. Melodyman am Sax dazu. Gegen Ende des Jahres fand man dann auch in dem ehemaligen Bassisten von den Bluesboys Wolle einen neuen Mitmusiker und so konnte sich Torsten mehr und mehr auf Gesang, Keyboards konzentrieren. Die nächsten Auftritte folgten, die Besucherzahlen sprachen für sich, ebenso die Begeisterung der wachsenden Fangemeinde. So bewarb Propaganja sich beim Bandcontest „Junge Musiker gegen Gewalt und Rassismus“ in Leipzig. Der Vorausscheid wurde gewonnen. Auch der Endauscheid sollte sehr erfolgreich sein. Mit dem Gewinn des ersten Preises durfte Propaganja dann am 30.04.2003 zusammen mit Karat und den Prinzen vor 7000 Leuten am Völkerschlachtdenkmal spielen. Weiter ging es nach Weimar um dort weitere Fans zu gewinnen. Im Mai stieß dann zu guter Letzt Mr. T-Fighter am Sax zu Propaganja. Vom Sommer inspiriert begann Propaganja im August in Merkers auf der Kulturhausbühne für dreieinhalb Wochen ein Tonstudio mit der Hilfe von Dresis Cousin Gilbert (ebenfalls L. A. Woman und The Clerks) aufzubauen und eine CD aufzunehmen. Im Herbst folgte ein weiterer Gewinn eines Nachwuchswettbewerbs, den „New Chance“ in Halle. Weitere Auftritte folgten. Bis es dann im April 2004 soweit war und Propaganja die erste CD veröffentlichte. Benannt nach dem Song „Propaganja vor Revolution“ gab es im Pressenwerk die CD-Release-Party. Ende April gab Propaganja in Leipzig und in Halle jeweils vor ca 5000 Menschen weitere Konzerte. Im Sommer 2004 traf man sich in Weimar um dort das Musikvideo zu Song „From The Bad Times To Jamaica“ zu drehen. Leider kam es danach zu persönlichen Differenzen und man trennte sich in beiderseitigem Einvernehmen vom Drummer. Im späten Herbst fand man dann in Marius einen neuen Drummer um eine kleine Weihnachts-Tour zu machen. Leider wurde es durch die neuen beruflichen Umstände der Bandmitglieder immer schwieriger zu proben und neue Songs zu schreiben. So beschloss man dann im Frühjahr 2005 Propaganja aufzulösen. Das inzwischen fertige Musikvideo wurde dann beim Abschiedskonzert im heimischen Pressenwerk mit großem Erfolg vorgestellt. Im Sommer traf man sich dann mit Dresi noch einmal zu einem Auftritt in Leipzig. Und zur großen Geburtstags-Party von Johnjay im Dezember kamen die Fans noch einmal zu einem letzten Genuss Propaganja live zu erleben.

MC Sushi und Torsten haben nach Propaganja ihr neues Projekt „Wasabi-Suto“ gegründet. Dresi und JohnJay treffen sich ab und zu zu einem Auftritt mit L. A. Woman. Mr. Melodyman und Johnjay treffen sich ab und zu zu einem Auftritt mit ihrer Jazzband „J.A.K.O.B.“. Johnjay spielt seit Herbst 2006 bei der Nu-Metalband Zerosystem. Wolle hat in Frankfurt musikalischen Anschluss an eine Roots-Reggaeband gefunden. Mucke ist 2007 Papa geworden.